Lebhafte Diskussion in der Eckener-Schule Flensburg
Zwischen den Schülern des 12. Jahrgangs der Eckener-Schule Flensburg und Politikern des schleswig-holsteinischen Landtags gab es auch beim dritten Treffen -nach einem ereignisreichen Jahr und im Hinblick auf die bevorstehende Wahl- wieder reichlich Gesprächsstoff.
Am Morgen des 06. Februars 2012 kamen bereits zum dritten Mal die Schüler der Eckener-Schule Flensburg und fünf Politiker in der Aula der Eckener-Schule zusammen um sich gegenseitig zu informieren und gemeinsam zu diskutieren. Zu Beginn der Veranstaltung richteten Herr Dr. Mohr, Schulleiter der Eckener-Schule und Herr Beuse, Fachlehrer für GMK und Organisator des Treffens einleitende Worte an alle Versammelten. Anschließend waren die fünf Politiker, Carsten Peter Brodersen (FDP), Dr. Jens Maßlo (SPD), Rasmus Andresen (Die Grünen), Silke Hinrichsen (SSW) und Heinz-Werner Jezewski (Die LINKE), an der Reihe sich vorzustellen. Susanne Herold, Vertreterin der CDU, musste den Termin aus persönlichen Gründen kurzfristig absagen, weswegen nur fünf der sechs Fraktionen des Landtages vertreten waren. Nach der kurzen Vorstellung seitens der Politiker vor dem Plenum verteilten sich die Vertreter der unterschiedlichen Parteien in der Aula und die Schüler besuchten je nach Interesse die unterschiedlichen Gesprächsgruppen um ihre Fragen zu stellen oder sich über das Programm und die Ziele einer Partei aufklären zu lassen. Themen gab es reichlich, von Finanzpolitik, über Bildungs –und Umweltpolitik bis hin zum Umgang mit Drogen wurden viele Themengebiete angesprochen und die Politiker standen Rede und Antwort wie sie, und wie ihre Partei zu genannten Problemen und Themen stehen. Nach rund 60 Minuten begaben sich Schüler und Politiker dann wieder in die Ausgangsposition zurück und gaben ihr jeweiliges Fazit ab. Das Fazit beider Seiten zu den Gesprächen war durchweg positiv. Dr. Jens Maßlo sah die so oft beschworene Politikverdrossenheit der Jugend widerlegt und die Schüler freuten sich über ein „Gespräch auf Augenhöhe“. Einzig zu kurze Gesprächszeit und stellenweise schlechte Akustik waren von Politkern und Schülern zu bemängeln. Zum Abschluss wurde eine Wiederholung der Runde in einem Jahr vereinbart.
Jannick Immen

